Linux verliert Netzwerk nach kopieren

Bei der Kopie ändert sich evtl die MAC-Adresse, somit startet eth0 nicht, da die Adresse nicht stimmt. Wenn man die Zeile

SUBSYSTEM==”net”, DRIVERS==”?*”, ATTRS{address}==”00:03:ff:xx:yy:zz”, NAME=”eth0″

löscht oder auskommentiert und das System neustartet, wird die Zeile neu angelegt und eth0 startet wieder. Alternativ kann man auch die neue MAC-Adresse eintragen, das ist aber aufwendiger :)

Wer mehrere oder viele Linux-Systeme im Einsatz hat, der will ja nicht unbedingt jedes System von Grund auf neu installieren. Bei virtuellen Maschinen hat man den Vorteil, das man hier eine Vorlage erstellen kann oder eine andere virtuelle Maschine herunterfährt, kopiert und wieder startet. Was uns aufgefallen ist ist die Tatsache, das bei einer Kopie das Netzwerk nicht mehr funktioniert, “irgendwie” taucht eth0 nicht mehr auf. Nach ein bisschen Suchen haben wir die Lösung gefunden (bei einem Debian-System, das muss nicht zwangsläufig bei allen Distributionen der Fall sein):

Das System speichert unter

/etc/udev/rules.d/rules.d/z25_persistent-net.rules”
die MAC-Adresse der Karte (in diesem Fall die des Host-Systems oder der emulierten Karte). Das ganze sieht z.B. folgendermaßen aus:

# This file was automatically generated by the /lib/udev/write_net_rules
# program, probably run by the persistent-net-generator.rules rules file.
#
# You can modify it, as long as you keep each rule on a single line.
# MAC addresses must be written in lowercase.

# PCI device 0x1011:0x0009 (tulip)
SUBSYSTEM==”net”, DRIVERS==”?*”, ATTRS{address}==”00:03:ff:xx:yy:zz”, NAME=”eth0″

Jan

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Jan Kappen

Jan Kappen ist ausgebildeter Fachinformatiker in der Richtung Systemintegration. Er hat seine Ausbildung im Sommer 2008 abgeschlossen und arbeitet seitdem bei der Rachfahl IT-Solutions GmbH & Co. KG. Jan Kappen ist unter anderen MCITP Server Administrator, Enterprise Administrator und Enterprise Messaging Administrator 2010 sowie MCTS für System Center Virtual Machine Manager 2008, Windows Server 2008 Active Directory, Windows Server Virtualization und Windows Server 2008 Network Infrastructure. Im April 2015 wurde Jan Kappen im Bereich "File System Storage" für seine Expertise und seine Community-Arbeit mit dem MVP Award von Microsoft ausgezeichnet.

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