Mehrere Remote Desktop-Verbindungen über Internet

Wer mehrere Windows-Systeme hat und mit allen Systemen (bzw. mit mindestens zwei) eine Verbindung per Remote Desktop (RDP) aufbauen möchte, hat das Problem das alle Rechner auf den Port 3389 hören. Mit einem kleinen Trick kann man dieses Problem aber umgehen. Dazu braucht man einen DSL-Router, der Port-Freigaben machen kann und der diese Port-Freigaben auch “umbiegen” kann. Intern können alle Systeme auf Port 3389 lauschen, man muss nur im DSL-Router sagen, das Port 3389 weitergeleitet wird auf PC 1, 3390 auf PC 2 usw… Wenn man nun eine Verbindung zu einem der PCs/Server aufbauen will, muss man die Syntax beachten. Hier ein Auszug aus der Hilfe:

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Meine Lieblings-Tools – Teil 1 – Royal TS

Da man täglich bestimmte administrative Aufgaben mehrfach bzw. mehrmals ausführen muss, eignen sich in vielen Fällen kleine “Helferlein”, die einem die Arbeit erleichtern bzw. die Zeit verkürzen. Das erste Tool, was ich gerne vorstellen möchte, ist “Royal TS”. Mit diesen Programm kann man eine kleine Liste mit Remote Desktop-Verbindung anlegen und verwalten. Wenn man das Programm installiert und startet, erscheint folgendes Fenster:

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Packprogramm ohne Installation

Man möchte ja manchmal gerne Dateien packen auf Systemen, auf denen man ungern oder absolut garnicht Programme installieren möchte (Mailserver, Datenbankserver usw, quasi alle (geschäfts)kritischen Server, wir verstehen uns ;) ). Windows hat zwar ab XP / Server 2003 einen integriertes Zip-Programm, allerdings kommt dieses mit sehr großen Dateien nicht klar und bricht direkt beim Start mit einer Fehlermeldung ab. Da ich aber trotzdem die Dateien packen möchte und aufwendiges Verschieben auf andere Systeme / mein Notebook umgehen möchte, habe ich mich nach einem Packprogramm umgeschaut, was nicht installiert werden braucht (ein sogenanntes “portable app”). Fündig geworden bin ich auf der Seite von 7zip. Von diesem kleinen Programm gibt es eine Variante, die nur entpackt ( ;) ) werden muss und danach einfach über die exe-Datei aufgerufen werden kann. Ich habe damit Dateien von teilweise knapp 10 GB komprimiert ohne Probleme, und die Kompressionsrate ist auch nicht schlecht (bei vhd-Dateien …

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Der Hyper-V Server ist da

Es ist soweit, gestern abend um 20:13 kam die Meldung auf Heise.de, das der Hyper-V Server erhältlich ist. Der kostenlos erhältliche Hyper-V Server ermöglicht es einem, weitere virtuelle Betriebssysteme auf einer Hardware zu betreiben. Hyper-V war bisher nur als Rolle unter “Windows Server 2008” verfügbar und kann nur genutzt werden, wenn die 64-Bit Variante verwendet wird und die CPU über eine Virtualisierungstechnologie verfügt (Intel => Vanderpool, AMD => AMD-V, Codename Pacifica). Ich gehe mal ganz stark davon aus das in nächster Zeit hier vermehrt Berichte über Hyper-V & Hyper-V Server auftauchen, da es eine vielversprechende Lösung aus dem Hause Microsoft ist. Weitere Infos zu Hyper-V Server, der Lizensierung und natürlich den Download-Link gibt es hier: http://www.microsoft.com/servers/hyper-v-server/default.mspx Wer sich gerne näher mit dem Thema Virtualisierung befassen möchte, dem empfehle ich den Blog von einem der Programmierer der Microsoft Virtualisierungstechnologien, Ben Armstrong: Virtual PC Guy Blog Jan

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Installation von Webmin unter Debian

Webmin ist ein Tool, mit dem man über einen Browser ein Linux-System administrieren kann. Vor einiger Zeit war Webmin in den offiziellen Paketlisten zu finden und konnte über “apt-get install webmin” installiert werden, dies ist allerdings leider nicht mehr der Fall. Es gibt aber eine andere Möglichkeit, Webmin zu installieren. Zuerst einmal muss man die benötigten Pakete installieren: apt-get install libauthen-pam-perl libio-pty-perl libmd5-perl libnet-ssleay-perl Danach läd man sich das Webmin “Debian Package” von der offiziellen Webmin-Seite runter. Das geht am besten direkt in dem Debian, auf dem man den Webmin installieren möchte. wget link_zum_webmin_paket.deb Nach dem herunterladen installiert man das Paket dpkg -i paketname.deb Nach der erfolgreichen Installation kann man den Webmin erreichen über folgende Adresse: https://name_oder_ip:10000 Nach der erfolgreichen Anmeldung kann die Administration beginnen :) Jan

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Installation VMWare-Tools unter Debian

Die Installation der VMWare Tools unter Debian gestaltet sich nicht so einfach wie unter Windows (Setup.exe ausführen, Assistenten durchlaufen lassen, Neustart und fertig :)). Grund dafür sind mehrere Pakete, die benötigt werden, da die VMWare Tools scheintbar kompiliert werden. Fangen wir an mit der Installation der benötigten Pakete: apt-get install make gcc psmisc autoconf automake Nach der erfolgreichen Installation werden noch die linux-header benötigt. Diese besorgt man sich am besten mit apt-get install linux-headers-uname -r build-essential “uname -r” wird automatisch ersetzt durch die Version des Kernels, die momentan auf dem System zu finden ist. Man kann den Befehl auch einfach auf der Konsole ausführen, als Ausgabe bekommt man dann z.B. folgendes:

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Konvertierung eines Debian von Virtual Server nach VMWare

Wenn man ein Virtual Server-Image konvertieren möchte um es in VMWare zu betreiben (Sei es per VMWare Converter oder per Acronis/Imaging-Software), ist es wichtig das die Festplatten-Art gleich bleibt (SCSI oder IDE). Wenn man das Debian unter Virtual Server auf einer IDE-Festplatte erstellt hat, und in VMWare eine SCSI-Festplatte verwendet, bekommt Ihr beim Booten folgende Meldung:

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Kopieren des MBR einer Festplatte

In diesem Beitrag erkläre ich, wie man mit einfachen Mitteln den MBR (Master Boot Record) einer Festplatte kopiert. Ein konkreter Anwendungsfall, für den dieser Fall sehr sinnvoll ist, ist ein Software-Raid unter Windows. Bei diesem RAID werden zwar die Daten der Partition, die gespiegelt wird, gesichert, wenn die Partition allerdings die aktive Boot-Partition ist, wird der MBR der Festplatte nicht mitkopiert. Wenn nun die Festplatte, auf der das Windows installiert wurde, ausfällt, ist ein booten von dem “Spiegel” nicht möglich, obwohl für diese Partition sogar ein Eintrag in der boot.ini erstellt wurde. Es ist aber mit relativ einfachen Mitteln möglich, den MBR zu kopieren und somit ein bootbares Software-RAID unter Windows zu erstellen. Benötigt wird eine bootbare Linux-CD, in unserem Fall habe ich eine Suse Linux Professional 9.2 von Novell genommen. Man bootet an dem Windows-System von dieser CD und wählt das “Rescue System”.

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